FolkWorld #64 11/2017
© Walkin' T:-)M

English Book Reviews

T:-)M's Nachtwache

Dank Bosworth Music und der PR-Agentur mmp.mute.music.promotion & publishing sind wir in der Lage, mehrere "Wie die Ukulele die Welt erobert"-Bücher zu verlosen. Sendet einfach eine Email an raffle@folkworld.eu mit dem Betreff Win Ukulele Book! Wir werden die glücklichen Gewinner im Dezember/Januar benachrichtigen.

Coming soon !!!



Ukulele-Fieber ??
Kurt Meimer & Christian Schmalz, Ukulele-Fieber - Das geniale Lehrbuch ohne Noten und Vorkenntnisse. Bosworth Music BOE7797, 2017, ISBN 978-3-86543-903-1, 268 S, €29,90?? (inkl. 2 CDs)


Hitbook - 80 Charthits für Ukulele ??
Hitbook - 80 Charthits für Ukulele. Bosworth Music BOE7854, 2017, ISBN 978-3-86543-959-8, 232 S, €22,50


50 Filmhits für Gitarre ??
50 Filmhits für Gitarre - Grosse Melodien aus 50 bekannten Filmen für klassische Gitarre mit Tabulatur. Bosworth Music BOE7855, 2017, ISBN 978-3-86543-960-4, 142 S, €26,95


Goldene Sekunden ??
Alexa Feser, Das Songbook »Goldene Sekunden«. Bosworth Music BOE7857, 2017, ISBN 978-3-86543-962-8, 88 S, €24,95


??
Lieder der Regionen 5: Unser Liederbuch Semmering. Steirische2 Volksliedwerk, 2016, ISBN 978-3-902516-32-9, 168 S, €??



Peter Kemper, Wie die Ukulele die Welt erobert - Die Beatles, Jake Shimabukuro und die Folgen. Bosworth Edition BOE7842, 2017, ISBN 978-3-86543-947-5, 400 S, €??

Peter Kemper: Wie die Ukulele die Welt erobert - Die Beatles, Jake Shimabukuro und die Folgen

Paul McCartney, Taylor Swift, Eddie Vedder oder Jack Johnson – sie alle lieben die Ukulele. Immer mehr Jugendliche weltweit greifen heute zu dem kleinen Instrument, das Virtuosen wie Jake Shimabukuro oder James Hill beflügelt.

Der Autor Peter Kemper, 1981 bis 2015 Kulturredakteur im Hessischen Rundfunk, erzählt in seinem Buch die wechselvolle Karriere der kleinen Holzbox. Akribisch hat er umfangreiches Material zu Entstehung, Bau und Verbreitung der Ukulele zusammengetragen und sowohl auf Hawaii, der Geburtsstätte der Ukulele, als auch in anderen Teilen der Welt namhafte Interpreten getroffen. Sein Streifzug durch mehr als 100 Jahre Uke-Geschichte erklärt, warum das Instrument ein unverwüstlicher Überlebenskünstler ist.

Mehr als 150 Abbildungen, davon rund 50 in Farbe, von Interpreten, Instrumentenbauern und besonders attraktiven Ukulelen, illustrieren eindrucksvoll ihren anhaltenden Siegeszug. Im Anhang des Buches findet sich eine Grafik zum Aufbau des Instruments und seiner verschiedenen Größen, sowie ein Song- und Personenregister.























Die Ukulele (hawaiisch: ʻUkulele) ist ein gitarrenähnliches Zupfinstrument, das normalerweise mit vier, aber auch mit sechs oder acht Saiten bespannt und gespielt wird. Sie ist bei gitarrenähnlichen Proportionen meist etwa 60 cm lang und 20 cm breit.

Die vierte (oberste) Saite ist oft, im Gegensatz zur Gitarre, oktaviert und damit höher als die mittleren Saiten gestimmt. Das verleiht ihr den unverwechselbaren, exotisch wirkenden Klang.

Geschichte

Der portugiesische Einwanderer João Fernandez brachte 1879 die Braguinha, eine lokale Form des Cavaquinho, von Madeira nach Hawaii. Dort bekam das Musikinstrument den Namen Ukulele („hüpfender Floh“), was den Eindruck der sich schnell über das Griffbrett des Instrumentes bewegenden Finger wiedergeben soll. Die Hawaiianer beschlossen, es nachzubauen, und stellten die ersten Ukulelen aus einheimischem Koaholz her. Fernandez’ Landsmann, Manuel Nunes, produzierte und verfeinerte die Ukulele dann, die er ab etwa 1889 in einer eigenen Fabrik herstellte und die als Nunes-Ukulelen weltweit bekannt wurden. Nunes gilt als offizieller Erfinder der Ukulele hawaiianischer Prägung.

Während des Pazifikkrieges brachten amerikanische Soldaten, die zuvor auf den Philippinen und Hawaii stationiert waren, Ukulelen nach Melanesien. In Neuguinea gehörten sie zu den wenigen importierten Musikinstrumenten und ermöglichten nach 1945 die Bildung von string bands, die den ersten modernen Musikstil der bis dahin rein auf lokalen Traditionen beruhenden Musik Neuguineas kreierten.

Von Hawaii, das seit 1959 Bundesstaat der Vereinigten Staaten ist, kam die Ukulele nach Nordamerika und von dort wieder zurück nach Europa. In England wurde sie als Begleitinstrument der Skiffle-Musik beliebt. Durch den Billy-Wilder-Film Manche mögen’s heiß (‚Some like it hot‘), in dem Marilyn Monroe als Sugar eine Ukulele spielt, wurde das Instrument weiter bekannt. In Deutschland ist die Ukulele seit Ende der 1990er populär. Insbesondere das jüngere deutsche Fernsehpublikum kennt die Ukulele aus Stefan Raabs Raabigrammen. In den 2000er Jahren hat die über YouTube bekannt gewordene Singer-Songwriterin Julia Nunes dem Instrument einen Kultstatus verliehen.

International bekannt wurde die Ukulele auch durch Jake Shimabukuro. In Großbritannien spielt das komödiantische The Ukulele Orchestra of Great Britain auf diesem Musikinstrument.

Aufbau

Ukulelen sind gewöhnlich aus Holz gebaut. Manche werden auch teilweise oder ganz aus Kunststoff gefertigt. Preisgünstige Ukulelen werden oft aus laminiertem Holz hergestellt, wobei dann gerne eine massive Decke aus einem günstigen Klangholz, wie Fichte, verbaut wird. Teurere Ukulelen sind dagegen vollständig aus massivem exotischen Holz (z. B. Mahagoni) gefertigt. Die wertvollsten Ukulelen, die mehrere tausend Euro kosten können, bestehen aus Koa, einem leichten hawaiischen Holz, das für seinen Klang und seine typische Maserung bekannt ist.

Typischerweise haben Ukulelen die von den Akustikgitarren bekannte Achter-Form. Beliebt sind aber auch ungewöhnlichere Korpusformen, wie ein Oval, pineapple (engl. für Ananas) genannt. Für den Korpus mancher Ukulelen werden auch Zigarrenkisten verwendet. Die Standard-Ukulele hat vier Saiten, die aber auch zu Chören zusammengefasst werden können, wodurch das Instrument dann sechs oder acht Saiten besitzt.

Die Ukulelen besitzen fast alle seitens der Hersteller keine Befestigungsteile für Gurte. Daher ist das Spielen mit zwei Händen beim gleichzeitigen Festhalten des Instruments eine für Ungeübte knifflige Angelegenheit. In den 2010er Jahren bieten nun etliche Hersteller leichte Gurte an, die um den gesamten Instrumentenkörper geschlungen werden.

Größe und Stimmung

Es gibt verschiedene Modelle, Stimmlagen und Stimmungen. Die klassische Ukulele, die auch am weitesten verbreitet ist, ist die Sopran-Ukulele mit einer Gesamtlänge von ca. 55 cm und einer Saitenlänge von ca. 35 cm. Darüber hinaus gibt es die kleinere Sopranino-Ukulele sowie die (in größenmäßig aufsteigender Reihenfolge) Concert-Ukulelen, Tenor-Ukulelen und Bariton-Ukulelen. Außerdem gibt es fünf-, sechs- und achtsaitige Instrumente in verschiedenen Größen und Ausführungen, die jedoch insbesondere in Europa selten sind.

Für Sopranino, Sopran, Concert und Tenor gibt es zwei gängige Stimmungen: Die sogenannte C-Stimmung g-c-e-a (auch Hawaiische Stimmung genannt), sowie die um einen Ganzton höhere, sogenannte D-Stimmung a-d-fis-h (Klassische Stimmung). Die Verbreitung der verschiedenen Stimmungen ist regional und zeitlich variierend; derzeit ist in Europa die D-Stimmung noch recht verbreitet, während im angelsächsischen Raum die C-Stimmung populär ist. Durch die prägende Verbreitung über das Internet findet die C-Stimmung auch in Europa ihre Anhänger. Die D-Stimmung war dagegen in den USA Anfang des vergangenen Jahrhunderts sehr populär und verbreitet. Sowohl im angelsächsischen Raum als auch in Europa gibt es Schulungsliteratur, Grifftabellen und Partituren für beide Stimmungen. Früher war für Tenorukulelen die Stimmung e-a-cis-fis üblich, diese ist jedoch fast verschwunden.

Die vierte (oberste) Saite ist, im Gegensatz zur Gitarre, bei diesen Stimmungen oktaviert und somit höher als die mittleren Saiten gestimmt. Das verleiht ihr den unverwechselbaren, „exotischen“ Klang. Gerade Tenorukulelen werden jedoch auch oft mit tiefer 4. Saite gestimmt. Die Bariton-Ukulele wird meist D-G-H-E gestimmt, wobei die D-Saite hier nicht oktaviert ist. Hier zeigt sich die Nähe zur Gitarre, deren Stimmung E-A-d-g-h-e’ bis auf die beiden tieferen Saiten der Bariton-Ukulele entspricht.

Eine relativ neue Form ist die Bass-Ukulele, die von einigen Herstellern angeboten wird. Weil es nur einen kleinen Markt gibt, konnten sich noch keine allgemein akzeptierten Maße etablieren. Es handelt sich bei diesem Instrument strenggenommen nicht um eine Ukulele, sondern um einen miniaturisierten E- bzw. Akustikbass in der Größe etwa einer Bariton-Ukulele. Das Instrument ist in Quarten (‚E-‚A-D-G) gestimmt. Dies entspricht nicht der Ukulelenstimmung. Aufgrund der geringen Saitenlänge und des kleinen Korpus sind keine großen Lautstärken zu erwarten; solche Instrumente kommen i. d. R. nicht ohne einen Verstärker aus. Der Ton wird meist piezoelektrisch abgenommen. Als Saiten kommen entweder Polyurethan- oder stahlummantelte Kunststoffsaiten zum Einsatz. PU-Saiten haben nur ein sehr kurzes Sustain, bei Stahlsaiten hört man aufgrund der geringen Eigenlautstärke die Griffgeräusche relativ lauter als bei Instrumenten voller Größe.

Siehe auch

Ukulele Insanity

Im Repertoire finden sich Hits wie etwa "Leaving on a Jet Plane", "Other Side" und "Ace of Spades" aber auch „Halleluja“ wieder, die unterstützt von Melodica, Kazoo oder gerne auch mal dem guten alten Schüttelei auf charmante und manchmal auch kuriose Art und Weise neu interpretiert werden. Ukulele Insanity nimmt sich selbst nicht ganz so ernst und versteht sich als Liveband, die der Liebe zur Musik und dem Spaßfaktor mehr Stellenwert beimisst als der perfekten Performance. (Bardentreffen, 2017)
Artist Video
www.facebook.com/ukuleleinsanity

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Photo Credits: (1ff) Book Covers, (6) (from website/author/publishers); (8) Andy Irvine (by Walkin' Tom).


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